Webstatistik 2 |Wie kommen Besucher auf deine Webseite?

Von Sylvia Fullmann | 22.September 2011

Oft ist deine Webseite der erste Kontaktpunkt zwischen Dir und deinen Kunden in spe. – Deine Webstatistik ermöglicht dir deine Hauptzugangsquellen und deine wichtigsten Empfehlungsgeber zu kennen.

Willst du wissen, was du tun kannst, damit jene, die gerne deine Kunden werden möchten, deine Webseite finden? Dann sind folgende Webstatistiken für dich wichtig:

Woher kommen die Besucher deiner Webseite?

Wer sind deine wichtigsten Empfehlungsgeber?

Es gibt drei wichtige Wege wie Besucher auf deine Webseite kommen können:

1. Direkter Zugriff:

Deine Webbesucher geben den Namen deiner Webseite (z.B. www.gefragt-sein.at) oder einer Unterseite (z.B. http://www.gefragt-sein.at/marketing-workshops) direkt ein.

Meist kennen diese Besucher deine Webseite durch deine Werbung: Visitkarte, Promotion-Karten, Flyer, E-Mail-Signatur, Newsletter, Kundenmails etc. – Oder sie waren bereits auf deiner Webseite und haben sich deine Webadresse gemerkt oder in den Favoriten abgespeichert.

Zu Beginn ist das die wichtigste Quelle, wie deine Webbesucher auf deine Webseite kommen.

2. Links von einer externen Internet-Suchmaschine

Wenn deine Webbesucher durch eine Suche bei Google oder einer anderen Suchmaschinen auf deine Webseite gekommen sind, wird das in dieser Kategorie aufgelistet. Hier siehst du, ob deine Webseite von google gefunden wird und ob die Suchenden deine Webseite anklicken.

Wenn nur wenige Webbesucher über Suchmaschinen zu dir kommen, ist es Zeit die Ärmel aufzukrempeln: dich mit der Optimierung deiner Webseite für Suchmaschinen zu beschäftigen.

3. Links von anderen externen Webseiten (keine Suchmaschinen):

Hier sind jene Webseiten aufgelistet, die die Besucher deiner Webseite gelesen haben, bevor sie auf deine Webseite gekommen sind: z.B. Webseiten, von Menschen oder Unternehmen, die und auf deine Webseite verlinkt haben (z.B. Geschäftspartner, Kunden, Kontakte, andere Blogs …) aber auch Plattformen, Firmen-, Telefonverzeichnisse oder Social Media Seiten wie Facebook.

Wie das genau angezeigt wird hängt von deinem Webanalyseprogramm ab:

AWSTATS* schlüsselt im Bereich „Woher die Besucher kamen“ die Besuche nach den hier beschriebenen 3 Kategorien auf.

Beim Webalizer** kannst du dir nur unter „Top 30 der Verweise“ eine Hitliste jener 30 Webseiten anschauen, über die Webbesucher auf deine Seite kommen.

Nimm die Hitliste der externen Links als Anreiz gute Empfehlungsgeber regelmäßig zu betreuen. Vielleicht gibt dir diese Übersicht zusätzliche Ideen welche weiteren Empfehlungsgeber du noch gewinnen könntest.

Welche Seiten sehen deine Besucher zuerst?

Animieren deine Werbemaßnahmen Menschen auf deine Webseite zu kommen?

Besucher deiner Webseite kommen nicht unbedingt über deine Startseite (Home) auf deine Webseite. Durch die Hitliste der „Einstiegsseiten“ (AWSTATS*) bzw. „Eingangsseiten“ (Webalizer**) erfährst du welche deiner Seiten deine Besucher als erstes aufgerufen haben.

Der Erfolg deiner Werbemaßnahmen.

Hier siehst du, ob deine Werbemaßnahmen Menschen dazu bringen, deine Webseite zu besuchen. Eine feine Sache ist das wenn du z.B. eine Veranstaltung oder ein Anbot bewirbst Hier siehst genau du wie oft die Veranstaltungsbeschreibung oder das Angebot aufgerufen wurden. Dasselbe gilt für einen Artikel, den du für deine eigene Webseite oder auch für eine fremde geschrieben hast.

Interessant ist die Statistik der Eingangsseiten auch wenn du ein E-Mail oder einen Newsletter mit einem Link auf einen Artikel, ein Angebot oder eine Veranstaltung verschickst. Hier siehst du, wie oft dieser Link aufgerufen wurde.

Noch interessantere Statistiken bekommst du, wenn du deinen Newsletter über einen professionellen Newslettterversand verschickst.

Das ist gar nicht teuer. Ich arbeite z.B. mit clever reach. Hier kann ich z.B. für 15 Euro 2500 Mail verschicken. Dafür wird nicht nur Adressverwaltung, Anmeldung und Versand professionelle abgewickelt. Zusätzlich habe ich sogar noch eine Statistik, bei der ich genau sehe, wie oft der Newsletter geöffnet und welche Links angeklickt wurden.

Die Statistik der Eingangsseiten ist auch für alle Werbemaßnahme interessant, bei der eine spezielle Unterseite als Link angegeben wird z.B. bei Presseartikeln, Veranstaltungsflyern, Werbebriefen.

Bei AWSTATS* siehst du jede Seite, die aufgerichtet wurde. Da du dir hier zusätzlich zu den Top 10 Einstiegsseiten noch die gesamte Liste anschauen kannst. Bei Webalizer** siehst du nur jene Seiten, die es in die Top 30 schaffen.

Welche Seiten solltest du verbessern?

Schau dir die Haupteingangsseiten an und überlege dir wie du sie verbessern kannst. Besonders wichtig ist das, wenn die Top-Einstiegsseiten gleichzeitig Top-Ausstiegsseiten sind.

Mein Tipp: schau dir auf alle Fälle die Hitliste der Ausstiegsseiten an. Sie zeigt dir nach welchen Seiten die Webbesucher deine Webseite häufig wieder verlassen. Überlege dir, wie du diese Seiten verbessern kannst z.B. kürzere, knappere, präzisere Texte, konkretere Inhalt, Bilder, weiterführende Links.

*    Hier findest du eine Erklärung zu AWSTATS
** Hier findest du eine Erklärung zu Webalizer

Weiterführende Artikel:

Webstatistik 1 | Warum es sich lohnt deine Webstatistik zu lesen!

Webstatistik 3 | Was deine Webbesucher interessiert?

Themen: 3. Webmarketing, Profil, 7. Tools für Selbständige | Kein Kommentar »

Webstatistik 1| Warum es sich lohnt deine Webstatistik zu lesen!

Von Sylvia Fullmann | 16.September 2011

Deine Webstatistik ermöglicht dir deine Webseite und den Erfolg deiner Werbeaktionen zu verbessern. Sie befähigt dich deine Kunden besser zu verstehen – und für dich kann sie ein wunderbarer Motivationsschub sein.

Jedes Mal wenn du deine Webstatistik liest; wirst du daran erinnert, dass die Kunden, die sich bei dir melden nur die Spitze des Eisberges sind. Dass sich viel mehr Menschen oder Unternehmen für dich interessieren als du oft merkst.

Mit diesem Artikel möchte ich dich motivieren dir deine Webstatistik anzuschauen. Als Marketingberaterin erlebe ich immer wieder, dass viele Selbständige die Statistiken ihrer Webseite nicht kennen. Das finde ich schade, denn dadurch entgehen ihnen wichtige Chancen.

Damit es nicht zu kompliziert wird, versuche  ich die Grundlagen so einfach als möglich zu erklären ohne allzu sehr auf Fachbegriffe und technische Hintergründe einzugehen.

Deine Webstatistik zu lesen ist keine Hexerei. Sie wird gratis für dich erstellt von jener Firma, bei der deine Webseite liegt (gehostet wird). Die Zugangsdaten findest du normalerweise im Willkommensmail dieser Firma – oder frag deinen Webdesigner.
Deine Webstatistik gibt dir Antwort auf wichtige Fragen:

Wie viele Besucher kommen auf meine Webseite?

In den meisten Auswertungsprogrammen siehst du zuerst einen Überblick über die letzten Monate. Meist kannst du dir dann die einzelnen Monate oder zumindest den aktuelle Monat noch im Detail ansehen.

Schau dir zuerst die Zahl der Besuche bzw. Besucher an.

Das ist das wichtigste – alle anderen Zahlen lass erst mal weg.

Ist doch toll wie oft deine Webseite besucht wird! Ist das nicht wunderbar, dass du hier schwarz auf weiss siehst, wie viel Interesse es für deine Seite gibt.

Genieße dieses Interesse, selbst wenn es dabei leider einige Einschrändkungen gibt. Eine bestimmte Anzahl von Besuchen pro Monat bedeutet nicht unbedingt, dass diese Anzahl von Interessenten auf deiner Webseite war.

Interessenten können – wenn sie öfter kommen oder länger bleiben,  mehrmals gezählt werden. Dass passiert auch wenn ein Interessent verschieden Computern nützt um dich zu besuchen. Deshalb ist es wichtig zwischen Besuch und Besuchern zu unterscheiden.

Besuche (Visits)
Vereinfacht gesagt ist das die Zahl der Besuche von Rechnern auf deiner Webseite. Wenn ein Rechner mehrmals auf deine Seite kommt oder länger bleibt, wird das mehrfach gezählt.

Besucher (Unique Users),
Das ist die Anzahl der verschiedenen Rechner, die auf deiner Seite waren. Hier wird der mehrmalige Besuch nur einmal gezählt.

Außerdem können bei Besuchen / Besuchern auch „nicht-menschliche Besucher” (Crawler = Programme) mitgezählt werden – das ist  unterschiedlich je nach Auswertungsprogramm

Wenn du genau wissen willst, wie viele Besucher  du hast, solltest du dir zuerst anschauen was deine Auswertung tatsächlich misst. Hier findest du die Erklärung für die gängigsten Webanalyse-Programme: Webalizer und AWSTATS. Oder du etablierst ein extra Programm wie z.B. google analytics, getclicky oder Statcounter. Hier findest du einen Überblick über die besten Webanalyse-Programme.

Wenn du dich jedoch mit diesen Hintergründen nicht weiter beschäftigen willst,  rate ich dir.

Tipp: Schau auf die Veränderung der Besuchszahlen.

Das funktioniert immer – egal wie viele reale Personen hinter deinen Besucherzahlen stehen.

Die Veränderung der Besuche zeigt den Erfolg deiner Aktionen.

Hier kannst du den Erfolg vieler Werbemaßnahmen sehen: Nehmern wir an du schreibst an deine Kunden ein Mail oder Newsletter mit einem Link auf deine Webseite. Dann kannst du sehen wie sich die Besuche auf deiner Webseite steigern.

Dasselbe gilt auch für alle anderen Marketingaktionen wie Vorträge, Print- oder Blogartikel, Facebook-Posts, Anzeigen oder Eintragungen in Verzeichnisse und Plattformen.

Wenn diese Aktion Menschen bewegt auf deine Webseite zu kommen, kannst du das sehen, weil deine Besucherzahlen steigen.

Wenn du z.B. wie ich erlebst, dass die Eintragungen in einigen Blogverzeichnissen deine Besuchszahlen verdoppelt – bist du motiviert dich noch bei weiteren einzutragen – oder?

Weiter wichtige Fragen, die dir deine Webstatistik beantwortet  sind:

Wie kommen deine Besucher auf deine Webseite?
Was sind die wichtigsten Empfehlungsquellen und Links für deine Webseite?

Was suchen deine Webbesucher?
Welche Themen interessieren deine Webbesucher, mit welchen Keywords (google Suchbegriffen) finden sie dich.?

Was lesen deine Besucher?
Was sind die häufigst gelesenen Seiten?

Wie interessant finden deine Webbesucher deine Webseite?
Wie viele Seiten lesen sie? Wie lange bleiben sie?

Themen: 3. Webmarketing, Profil | Kein Kommentar »

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