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Stellen Sie sich vor Sie sind gefragt!

Weil es bei diesem Blog um SIE und IHRE Selbständigkeit geht, starte ich mit einem Gedankenexperiment. Sind Sie bereit?

Stellen Sie sich vor, Sie haben so viele Kunden, wie Sie bequem betreuen können. Ihr Telefon klingelt. Regelmäßig rufen Interessierte an, die darauf brennen, mit Ihnen zusammen zu arbeiten. Zufriedene Kunden und Kooperationspartner empfehlen Sie weiter und sorgen für einen stetigen Kundenstrom. Ist das nicht wunderbar! Ja, dann nichts wie los. Gehen wir noch einen Schritt weiter!

Nehmen Sie mal an, Sie haben den Zustand gefragt-zu-sein erreicht. Atmen Sie tief durch und stellen Sie sich vor, Sie sind gefragt. Wie ist das für Sie? Wie fühlen Sie sich? Was ändert sich dadurch? Was gefällt Ihnen daran? Trauen Sie sich! Malen Sie sich konkret aus, wie sich Ihre Leben als Selbständige dadurch verändern könnte?

Nie wieder Kunden nachlaufen oder sich aufdrängen! Unentschlossene dazu drängen, sich endlich zu entscheiden; über Einwände oder Preise diskutieren; sich keine Sorgen mehr zu machen, ob Sie auch nächsten Monat, nächstes Jahr genug Aufträge haben werden. – Wollen Sie das auch?

Wie war diese kleine Exkursion in Ihre Vorstellungswelt?

War es für Sie einfach sich vorzustellen gefragt-sein? Erfüllt Sie die Vorstellung gefragt-zu-sein mit Freude und Optimismus? Dann nichts wie los! Machen Sie weiter: schwelgen Sie in der Vorstellung gefragt-zu-sein.

Oder ist die Vorstellung gefragt-zu-sein für Sie noch etwas fremd. Fragen Sie sich, warum es wichtig ist, sich vorzustellen gefragt-zu-sein? Dann schlage ich vor Sie lesen bitte weiter.

Was Sie sich nicht vorstellen, werden Sie nicht tun.

Bevor Sie etwas tun, brauchen Sie eine Vorstellung, ein inneres Bild dafür. Heben Sie Ihren Arm! Nehmen wir an Sie haben es tatsächlich getan (und nicht nur gelesen). Was ist dabei passiert? Zuerst hatten Sie die Vorstellung den Arm zu heben. Denn das ist die Voraussetzung, damit Ihr Gehirn die entsprechende Botschaft an Ihre Armnerven ausgesendet. Ihre Armnerven aktivieren dann Ihre Muskeln den Arm zu heben. Ein weitereres Beispiel sind Unfallopfer, bei denen bestimmte Gehirnareale verletzt waren. Obwohl z.B. die Beine vollkommen in Ordnung waren, mussten sie erneut das Gehen erlernen.

Ihre Vorstellung bestimmt Ihre Entscheidungen!

Wie schaut das bei komplexeren Entscheidungen aus? Nehmen wir an Sie überlegen, ob Sie nächsten Sommer auf Urlaub fahren wollen oder nicht. Jeder Entscheidung geht ein Vorstellungsbild voraus. Wenn Sie vor Augen haben, wie Sie am Strand liegen und die Sonne genießen. (Oder wenn Ihnen das mehr behagt, wie Sie von der grünen Alm ins weite entfernte Tal blicken oder was immer Sie inspiriert). Dann werden Sie Zeit und Geld in Ihren Urlaub investieren.

Wenn Sie vor Augen haben, wie oft Sie im Urlaub streiten. Wie aufwändig es ist, ein gemeinsames Ziel zu finden? Wie viel Aufwand ist das Packen? Oder wenn Sie sich sorgen, ob alles sicher, sauber, wunschgemäß sein wird. Ja, dann werden Sie voraussichtlich zu Hause bleiben.

Die Wahrheit ist simpel: Je genauer Sie sich vorstellen können, was Sie wollen, warum Sie es wollen – wenn Sie eine positive Vorstellung vom Ergebnis haben – umso leichter wird es für Sie, die Schritte zu setzen, die Sie dorthin bringen. Egal, ob es um Ihren Urlaub oder um das Ziel gefragt-zu-sein geht.

Nützen Sie die Motivationskraft Ihrer inneren Bilder!

Das einzige was Sie heute mit Sicherheit wissen ist, dass Morgen anders sein wird als heute. Wie gehen Sie mit diesem Wissen um?

Beschäftigen Sie sich in Ihrer Vorstellung mit lustvollen, positiven, erstrebenswerten Bildern über Ihre Zukunft? Oder erleben Sie wie Ihre Befürchtungen und Ängste Gestalt annehmen? – Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. Probieren Sie es doch selbst aus! Stellen Sie sich Ihre Zukunft vor, ohne dabei Vorstellungen oder Gefühle zu haben, die positiv oder negativ sind. – Sehen Sie!

Natürlich ist sowohl was wir für vorstellbar halten, als auch das Ausmaß der dahinterliegenden Emotionen von Mensch zu Mensch verschieden. Doch eines ist klar. Positive Bilder und Gefühle motivieren Sie zu handeln. Negative hemmen Sie. (Denken Sie an die Entscheidung über den Urlaub.)

Nützen Sie die Motivationskraft der inneren Bilder. Sie wirken wie die sprichwörtliche Karotte für den Esel. Sie motivieren uns, weiter zu machen – auch in Zeiten des Zweifels oder der Stagnation.

Gerade in einer Gesellschaft, die von der Berichterstattung über Katastrophen, Krisen und Problemen überschwemmt wird, ist es enorm wichtig, dass Sie sich mit dem beschäftigen, was Sie gerne wollen. Bei den meisten Menschen drängen sich Bedenken, Befürchtungen und Ängste ohnehin von selbst in die Vorstellungswelt.

Sorgen Sie dafür, dass die positiven Vorstellungen über Ihre Zukunft überwiegen!

Achtung: das ist eine der wichtigsten Aufgaben für Sie als Selbständige!
Eine wunderbare Möglichkeit ist: Beschäftigen Sie sich mit der Idee gefragt-zu-sein!

Malen Sie sich diese Situation so realistisch wie möglich aus. Je mehr Details Sie einbauen umso besser.
UND erforschen Sie wie sich dadurch Ihr Leben verändern könnte.

Denken Sie daran:
je klarer und erstebenswerter diese Vorstellung ist, umso stärker ist Ihre Motivation.
Umso leichter fallen Ihnen alle weiteren Schritte. Probieren Sie es aus!
Das größte Risiko, das Sie eingehen ist: Sie könnten gefragt(er) werden und Ihr Leben mehr genießen.