Gärtnern statt to-do-Listen abarbeiten – Die Rückeroberung der Freiheit

gärtnern-kompMehr Freiheit: mehr von dem tun, was wirklich wichtig ist. Zu arbeiten wie, wann, wo und mit wem es Freude macht. 

Ist das auch der Grund, warum DU selbständig geworden bist?

Doch Selbständig zu sein bedeutet auch, vieles selbst zu machen – wofür es in einem Unternehmen zahlreiche SpezialistInnen gibt: Verkauf, EDV, Webdesign, Buchhaltung, PR, …

Als Selbständige müssen wir all das selbst tun. Deshalb fühlen wir uns für ALLES verantwortlich.

Deshalb passiert es so leicht, dass all das, was wir zu tun haben, unseren Tag überwuchert.

Wir werden zu reinen Machern,
die nur mehr to-do-Listen abarbeiten.

Das passiert, weil wir denken, für Wachstum sorgen zu müssen: mehr Umsatz, mehr Kunden, mehr Aufträge. Doch lehn dich mal zurück und schau dich um:

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Alles wächst und gedeiht.

Oft unter den widrigsten Umständen. Gerade jetzt im Sommer quillt das Leben aus allen Rillen und Ritzen.

Als Menschen sind wir für das Wachstum
nicht verantwortlich
:

Wir können es nicht wachsen lassen.
Wir können es weder erzwingen
noch forcieren.

„Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“

Afrikanisches Sprichwort

Nun denkst du jetzt vielleicht. Was soll das?
Soll ich nur sitzen und warten, was passiert?
– Nein, keinesfalls.

Konzentriere dich auf das, was wirklich wichtig ist.

Konzentriere dich auf das, was DU tun kannst,
was DU beeinflussen kannst.

 

shutterstock_80719021-quadNimm dir daher GärtnerInnen
als Vorbild.

Was zeichnet gute GärtnerInnen aus? Gute GärtnerInnen haben Freude an ihrem Garten.

Gute GärtnerInnen gustieren im Frühjahr lustvoll, welche Pflanzen sie kaufen werden. Dann säen sie die Samen zur richtigen Zeit aus.

Gute GärtnerInnen gehen jeden Tag in ihren Garten. Sie erfreuen sich an dem, was wächst. Und tun genau das, was heute wichtig ist – was die Pflanzen heute brauchen.

Schenke dem Aufmerksamkeit, das dir wichtig ist

Das ist der beste Dünger, damit das wächst, das dir Freude macht.

Willst du, dass mehr von dem wächst, das dir Freude macht? Dann schenke dem, was du willst, deine Aufmerksamkeit. – Wenn du nicht willst, dass beim Abarbeiten deiner to-do-Listen die Freiheit verloren geht, gib dem Raum, was dir wichtig ist.

Selbst wenn wir nicht für Wachstum sorgen können,
verhindern können wir es.

Indem wir unseren Pflanzen nicht genügend Aufmerksamkeit geben. Nicht dafür sorgen, dass sie genügend Wasser, Sonne und fruchtbare Erde haben. Indem wir sie nicht vor Unkraut und Schädlingen beschützen.

 

Reserviere dir jeden Tag Zeit für deinen Garten

Gehe auch du jeden Tag in deinen „Garten“. Mach ein tägliches Ritual daraus. Am besten, wenn du gerade eine Pflanze gießt. – Falls du keine hast, kannst du ja eine pflanzen oder kaufen.

1. Frage dich, was wächst gerade?
2. Erfreue dich daran.
3. Frage dich, was deine Pflanze (dein Geschäft) gerade braucht.
4. Entscheide dich für eine Sache, die du heute tun wirst, um das zu düngen, das dir wichtig ist.

Das ist wichtig, denn wenn du immer nur tust, was du tun musst, hast du nie das Gefühl, zu tun, was dir wichtig ist. Damit schwächst du dein Vertrauen, das umsetzen zu können, das dir wichtig ist.

Schaffe dir dein tägliches Wachstumsritual – wie das geht, erfährst du im Impulsblatt: Wachstumsritual. Das Impulsblatt ist exklusiv für Newsletterabonnenten. Hier kannst du es downloaden – indem du ganz einfach den Newsletter bestellst.

 

 

Über die Autorin:

 

Sylvia Fullmann,

Herzens-Business-Coach, Unternehmensberaterin & Gründungs-Coach
  Sylvia Fullmann Herzensmarketing-Coach Seit mehr als 20 Jahren unterstützt sie Herzen-Business gefragt zu sein. Als Marketing-Expertin ist sie auf Dienstleistungsmarketing spezialisiert. Sie ist Autorin des eBooks „Gefragt sein mit WIN-WIN-Marketing",  Vortragende & Workshop- und Kurs-Leiterin für Unternehmensgründung & Dienstleistungs-Marketing, Begutachterin bei Business-Plan-Wettbewerben und Geschäftsführerin des bussiness-frauen centers Wien. Seit 2000 ist sie Mitglied des Beraterpools des WIFI Wien und Niederösterreich.

4 Kommentare zu „Gärtnern statt to-do-Listen abarbeiten – Die Rückeroberung der Freiheit“

  1. Liebe Silvia,
    danke für die tollen Impulse die das wieder von Dir kommen!
    Das Gleichnis mit dem Garten spricht mich sehr an, außerdem wollte ich Dich ohnehin auch wieder kontaktieren, da ich meine HP etwas verändert habe und weil ich auch neue Ideen habew. Dazu brauche ich Deinen Rat. Meine Idee ist es so eine Art WordPress-blog zu machen, mit diversen Hausmitteln bei unterschiedlichsten Erkrankungen. Die Idee ist, dass viele Menschen kaum Hausmittel kennen und deshalb nicht anwenden. Dabei gibt es wirklich viele leichte Symptome, die man/frau sehr gut aus der Hausapotheke behandeln kann, und noch dazu kostengünstig! Möglich sollte es auch sein für Leser/innen, eigene wirksame Methoden/Mittel anzufügen, sodass auch dieser Beitrag wächst!“ Eine Freundin meinte ein wordpress blog würde sich da eignen und damit auch auf Xing zu gehen. Natürlich sollte das auch so wie bei einem Newsletter mit meiner HP verlinkt sein, damit auch mein business wächst. Was meinst Du und wie kann ich das umsetzen? (um beim Gartenvokabular zu bleiben :)) DAnke und ganz liebe Grüße Andrea

  2. Liebe Sylvia,

    ich geniesse es immer wieder deinen Newsletter zu lesen. Dein Artikel über das „Gärtner-Dasein“ hat mich sehr angesprochen. Tatsächlich ist es notwendig als Selbständige sich ganz bewusst auch Ruhepausen im Garten zu gönnen und zu geniessen, was da so wächst und blüht, vielleicht dem einen oder anderen Unkraut einen Platz ausserhalb des Gartens zuzuweisen und bisweilen auch zu staunen welche Blumen die Zeit hervorbringen kann.

    Liebe Grüsse aus Basel

  3. Sich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist, ist ein guter Rat an Selbstständige. Man will ja schließlich, dass die Gartenarbeit auch ohne Burn-Out-Symptome Früchte trägt.

  4. Danke für die wunderbaren Feedbacks. Habe den Artikel noch kurz vor meinem Urlaub gepostet und erst jetzt gesehen wie viele interessante Meldungen es dazu gibt.

    Zu sehen, dass ein Artikel auch gelesen wird finde ich äußert motivieren. Da bekomme ich gleich Lust den nächsten Artikel zu schreiben & es bestärkt mich mit dem Thema „wachsen“ weiterzumachen.

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